Poggenhagen

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Fahrradkäfig: Der Neubau hat begonnen

Der neue Fahrradkäfig ist in Bau.

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Nach der Vereinigung 1928, gab es noch einige wichtige Ereignisse in Poggenhagen. So verlegte die Firma Karl-Heinz Kubald 1939 ihren Firmensitz von Hannover nach Poggenhagen an die Leineaue. Das Spezialgebiet der Firma Kubald ist Licht und Leuchten.

Gleich nach dem 2. Weltkrieg wurde auf dem Gelände des Ilschenhofes ein Durchgangslager eröffnet. Für den Ansturm der Flüchtlinge aus dem Osten und die Rückführung der im Laufe des Krieges nach Deutschland gekommenen Fremdarbeiter wurde ein Zeltlager für 6.000 Personen geschaffen. Der Zustrom war jedoch so stark, dass bis zu 11.000 Personen täglich dort untergebracht wurden. Daher wurden im Laufe der Zeit die Zelte durch Holzbaracken und Nissenhütten ersetzt. Bis zur Schließung des Lagers am 01.10.1951 wurden insgesamt 324.210 Personen hier betreut.  Die ehemalige Küche des Durchgangslagers wurde nach Schließung des Lagers als Kirche genutzt. Seit Fertigstellung der heutigen Kirchen wird das Gebäude vom TSV Poggenhagen als Vereinsheim genutzt.

1952 schenkte der Sohn des Landrates von Woyna der Gemeinde Poggenhagen den Friedhof im Alten Postweg. Die Anlage des Friedhofs, der Bau des Glockenturms aus Eiche, die Beschaffung der Friedhofsglocke und die Errichtung eines Ehrenmals erfolgte durch Spenden und durch ehrenamtliche Arbeit der männlichen Einwohner Poggenhagens.

Außerdem kam es in diesem Jahr zu einem der schlimmsten Moorbrände.

Es herrschten Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad. An den Löscharbeiten beteiligten sich:

Freiwillige Feuerwehr Poggenhagen, Werksfeuerwehr Firma Eduard Dyckerhoff, Freiwillige Feuerwehr Neustadt, die Berufsfeuerwehr aus Hannover und die Wehren aus Wunstorf, Bordenau, Kolenfeld, Luthe, Liethe-Blumenau und Klein-Heidorn. 

Am 22.04.1955 gab es in Poggenhagen eine große Besonderheit, hoher Besuch, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Konrad Adenauer hielt mit seinem Wahlkampfsonderzug auf dem Zubringergleis zum Fliegerhorst Wunstorf. Es war eine riesige Attraktion, fast ganz Poggenhagen war an diesem Morgen auf den Beinen. Eine Schulklasse kam durch die Sicherheitsvorkehrungen. Sie sangen ein Lied und übergaben Konrad Adenauer einen Blumenstrauß. 

1956 gab es eine Hochwasser-Katastrophe. Den Anwohnern des Leinetales sind Überschwemmungen allerdings nichts ungewohntes. Fast alljährlich tritt die Leine über die Ufer.

1967 bekommt Poggenhagen die evangeliche Bonifatiuskirche. Im Jahr 1970 bekommen auch die katholischen Bewohner von Poggenhagen  eine eigene Kirche, die  St.-Johannes-Kirche.

1972 beginnt der Bau der Turnhalle in Poggenhagen. Danach steigt die Mitgliederzahl des TSV Poggenhagen sprunghaft an.

Im Jahr 1974 wird Poggenhagen im Zuge der Gebietsreform zu einem Stadtteil von Neustadt am Rübenberge.

1995 wird in Poggenhagen der Kindergarten Lummerland für drei Kindergartengruppen erbaut.

1998 spendet die Erbengemeinschaft der Firma Eduard Dyckerhoff den Dorfgemeinschaftsplatz an der Straße „Am Schiffgraben“.